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Der Mensch als Chance der Digitalisierung!

Künstliche Intelligenz kann vieles. Was sie aber nicht kann: den Menschen, also Sie ersetzen! Davon bin ich felsenfest überzeugt, es sei denn Sie passen sich dem digitalen, maschinellen Denken an und leben in der Blase von Instagram oder Alexa. Ihre Chance ist es Ihre Soft Skills zu stärken und damit zu einem Menschen zu werden, der von der Digitalisierung und künstlicher Intelligenz profitiert.

In vielen Bereichen ist künstliche Intelligenz  (AI – Artificial Intelligence) bereits eine wunderbare Sache, die den Menschen sinnvoll unterstützen kann. Ich bin für Fortschritt und ein Freund neuer Technologien. Ich erlaube mir aber, jede Entwicklung auch kritisch zu sehen. Genau das, nämlich etwas differenziert und kritisch zu betrachten, kann künstliche Intelligenz jedoch nicht.

Nun werden Einige sagen: “Noch nicht!” oder sie wollen mich sogar eines Besseren belehren. Ich sage aber, wenn es auf Entscheidungen ankommt, die von Soft Skills wie Empathie, Teamfähigkeit, Intuition oder Neugier abhängen, dann wird die künstliche Intelligenz scheitern und zwar immer! Wenn wir nun diese Soft Skills aber in Zusammenarbeit mit künstlicher Intelligenz einsetzen, dann können wir wirklich weiter kommen. Künstliche Intelligenz ist also vor allem als Support für den Menschen zu sehen.

Der Mensch passt sich immer mehr Maschinen an

Was mir dabei Sorgen macht ist, dass eben diese Soft Skills den Menschen heute immer mehr fehlen, also es ist nicht die künstliche Intelligenz die so toll ist, weil sie den Menschen bereits so gut imitieren kann. NEIN – wir passen uns immer mehr, aus den unterschiedlichsten Gründen, der digitalen, maschinellen Kommunikation an.

Da sind die Schulen, wo irgendjemand gemeint hat, dass wir alle die gleichen Chancen erhalten müssen und so die Zentralmatura mit vorgefertigten Fragen erfunden hat. Doch das hat nichts mit Individualität, persönlicher Entwicklung, Förderung, Kreativität, Selbstverantwortung und schon gar nichts mit Chancengleichheit zu tun. Es war schlechthin eine Nivellierung des Ausbildungsniveaus nach unten – auf den kleinsten gemeinsamen Nenner.

Da haben wir die sozialen Medien, in denen wir in einer großen Blase leben und in denen uns – von den Algorithmen von Facebook, Twitter und Instagram – nur das angezeigt wird, was uns scheinbar gefällt. Die meisten Menschen leben bereits in diesen Welten, wo ihnen nicht widersprochen wird, wo sie nicht mit anderen Meinungen konfrontiert werden.

Lesen Sie Postings von Leuten die anderer Meinung als Sie sind? Folgen Sie Ihnen gar auf Twitter, Linkedin und Facebook? Benutzen Sie in Facebook die News Feed Einstellung “Alle News” und nicht nur die “Top News”, die Ihnen standardmäßig nur die Beiträge von Usern anzeigt mit denen Sie häufig positiv interagieren?

Differenziertes Denken als Grundlage für Bildung

Differenziertes Denken, Offen sein gegenüber anderen Einstellungen und Meinungen, sind meiner Ansicht nach aber die Grundlagen für Bildung und Weiterentwicklung. Es kann nicht sein, dass uns Mobile Apps sagen, welcher Partner gut zu uns passt (z.B. Tinder) und welcher nicht. Diese Entwicklungen ermöglichen es Maschinen, Menschen zu ersetzen. Doch daran will ich nicht glauben.

Arbeiten, die Maschinen auf Grund Ihrer Programmierung besser können als Menschen sollen diese übernehmen. Maschinen sollen dort unterstützen wo es Sinn macht, aber nicht die eigene Blase vergrößern. Dieses Gefühl habe ich allerdings derzeit bei Alexa und Co. Wir Menschen können uns dann voll auf unsere Fähigkeiten spezialisieren: uns um Bildung, Weiterentwicklung, zwischenmenschliche Beziehungen, ja sogar Beziehungen Mensch – Maschine so kümmern, dass der Mensch wirklich profitiert, dass wir irgendwann dort hinkommen, dass alle Menschen wirklich die gleichen Chancen erhalten.

Soft Skills müssen Ausbildungsthema sein

Dazu müssen wir die Menschen aber mehr und vor allem anders als jetzt ausbilden – Menschenkenntnis, Team- und Kommunikationsfähigkeit, Empathie, Wertschätzung und Umgangsstil, aber auch Belastbarkeit und Kritikfähigkeit und vor allem auch Neugier, müssen verbessert werden und wieder eine größere Wertigkeit bekommen. Denn das alles sind Eigenschaften, die früher großteils von den Familien und im eigenen sozialen Umfeld weitergegeben wurden. Bei sozialen Treffpunkten, wie Vereinen, Jugend- oder Sportgemeinschaften oder ganz simpel am Stammtisch.

Das kommt heute oftmals zu kurz, doch die Jobmöglichkeiten werden sich sind in diese Richtung verschieben. Coaching und Beratung brauchen Menschlichkeit. Sinnvolle Entwicklung der künstlichen Intelligenz, Steuerung und Einsatz von intelligenten Maschinen braucht Menschlichkeit. Darum sollte sich die moderne Schule dieser oben angeführten Themen auch annehmen.

Menschen mit guten Soft Skills sind die High Potentials der Zukunft. Ein hierarchisch flacher Führungsstil mit Einbindung und Entwicklung der Menschen kann uns mit Hilfe von modernen Technologien, auch der künstlichen Intelligenz, in der Zukunft ein wunderbares, interessantes Leben bescheren.

Echte Wertschätzung oder Geborgenheit wird eine Maschine nie geben können, doch genau dies brauchen Menschen um zu leben! Das müssen wir Menschen unseren Mitarbeitern und Kindern selbst geben. Hier sind wir gefordert, denn das ist unsere Chance im Zeitalter der Digitalisierung.

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