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Influencer Marketing ist tot!

„Beim Influencer-Marketing nutzen Unternehmen die Reputation von reichweitenstarken Meinungsmachern, um Kommunikations- und Markenziele zu erreichen“ – das ist die Definition auf Wikipedia. Egal wo man derzeit hinhört, Influencer Marketing ist der letzte Schrei und sei noch unterschätzt. Ich bin überzeugt davon, dass Influencer Marketing bereits jetzt dem Tod geweiht ist.

Botschaften in der Werbung werden nicht mehr geglaubt. Die Zeit von Testimonials, Celebrities und anderen Sternchen, die uns ein Produkt näher bringen, sind vorbei. Dafür glaubt man aber anderen Meinungsmachern und vermeintlichen Experten, meist Bloggern, wie Reisebloggern, Foodbloggern oder auch Videobeautys auf YouTube – den Influencern!

Dabei erkennen auch viele der „Influencer“ das unglaubliche Potential, wenn sie bereits etwas Einfluss und eine dementsprechende große Aufmerksamkeit genießen. Sie beginnen sich für Ihre Artikel, Postings, Videos bezahlen zu lassen – ausgenommen sind da einige echte Experten.

Zuerst erhalten Sie Testprodukte, später auch Geld, wenn sie dies oder das erzählen. Dabei wird es schwierig die echten Experten von den Geldmachern zu unterscheiden und somit nimmt die Glaubwürdigkeit auch hier stark ab. Diese ist aber das große Plus des Influencer Marketings. Im Prinzip findet so etwas wie ein schleichender Selbstmord statt – keine Angst, der wird schon noch seine Zeit dauern – eine langsame Vergiftung eben.

Corporate Grassroots als Chance

Wer allerdings immer glaubwürdig sein wird und in Wirklichkeit der beste Influencer ist, ist der Fan eines Unternehmen, eines Produktes, einer Marke, einer Person oder einer Sache. Denn der echte Fan ist mit voller Begeisterung dabei. Er kennt auch die Schattenseiten und hat aber trotzdem immer mehr Argumente FÜR seine Leidenschaft und wird zu dieser mit seinem ganzen Herzblut stehen, in guten aber auch in schlechten Zeiten.

Viele Unternehmen wissen gar nicht, dass sie Fans haben, aber es gibt sie. Und wenn Unternehmen welche entdecken, dann wissen sie meist nicht wie man mit ihnen umgehen soll. Fans entdecken und identifizieren ist oft gar nicht so einfach.

Corporate Grassroots nennt sich die Disziplin bei dem Unternehmen die Stärke ihrer Fans nutzen und noch dazu ausbauen. Schöner Nebeneffekt: Die Kosten dafür sind vergleichsweise niedrig und die Arbeit mit Fans kann unglaublichen Spaß machen. Sie ist aber auch intensiv und benötigt viel Empathie und Wertschätzung.

Ein Fan wird niemals unglaubwürdig und er ist dem Unternehmen, der Marke, dem Produkt oder der Sache einfach loyal und trägt Botschaften freiwillig weiter.

Es gibt Werkzeuge mit denen man eine Graswurzel(=Grassroots)bewegung für seine Ziele professionell starten und ausbauen kann.

Dies folgt in den nächsten Artikeln.



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